Noch zehn Tage: die orthopädischen Wehwehchen

Jetzt sind es nur noch zehn Tage bis Roth. Insgesamt hatte ich mich zuletzt ja schon etwas gewundert, dass ich nicht so ein Hypochonder mutierte wie zur Langdistanz-Premiere im vergangenen Jahr. Da hat es ja, je näher der Ironman kam, mal im Hals gekratzt, im Muskel gezwickt, in den Ohren gedrückt oder sonstwo das gemacht, was einem dem Wettkampf verleiden könnte. In diesem Jahr bin ich nach wie vor relativ gelassen und halbwegs zuversichtlich, nicht krank zu werden.

Allerdings beschäftigen mich nunmehr gleich drei orthopädische Leiden: Bereits seit knapp zwei Wochen kann ich mein rechtes Handgelenk nur unter Schmerzen bewegen. Grund dafür ist ein Ganglion, was sich seit vielen Jahren so alle paar Monate mal meldet. Nichts schlimmes, weil immer schnell vorübergehend. Dass sich der Schmerz nun schon seit 12 Tagen hält, ist allerdings neu. Im Prinzip wäre das ganze auch nur beim Schwimmen hinderlich, wo es nicht so verkehrt wäre, die Hand auch mal ein wenig abzubeugen (aber da ich ja eh nicht schwimmen kann, stört mich das bisher nicht sonderlich). Rad fahren konnte ich damit zuletzt beschwerdefrei. Die Schonhaltung der Hand führte nun allerdings dazu, dass sich dazu eine leichte Sehnenscheidenentzündung ausbildete. Auch noch nicht wirklich schlimm, aber gestern hatte ich beim Rad fahren doch arge Probleme, zumal wenn ich bremsen musste oder schalten wollte. Und zu guter letzt drückt nun auch noch der rechte Oberschenkel: ein stechender Schmerz, wie ich ihn im letzten Jahr auf der linken Seite hatte, als es hieß, der Oberschenkelmuskel sei verklebt. Relativ langwierig war das damals.

Therapeutisch heißt das nun, dass ich gestern zum Orthopäden gegangen bin, der mir neben der Empfehlung, ein enzündungshemmendes Medikament zu nehmen (bei denen ich ob der langen Liste an Nebenwirkungen allerdings skeptisch bin), noch Reizstrom- und Ultraschallbehandlung verordnete, was dem Handgelenk gut tun soll. In Selbsttherapie schmiere ich seit einiger Zeit noch Kyttasalbe auf das Gelenk und trage eine Bandage, die sehr angenehm ist. Und für den Oberschenkel werde ich in der kommenden Woche noch eine Massage in Anspruch nehmen. Letztlich bin ich also nach wie vor sehr zuversichtlich, dass das dann bis Roth alles vergessen ist und ich schmerzfrei durch den Wettkampf komme – zumindest was die drei genannten Schmerzen angeht… 😉

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