Luisenturmlauf 2011 – dieses mal nur als Zuschauer…

Luisenturmlauf Borgholzhausen 2011 (55 Fotos)
Luisenturmlauf Borgholzhausen 2011 (55 Fotos)

Ich bin zwar noch fast das gesamte Jahr 39 Jahre jung, doch seit Januar muss ich in der Altersklasse 40 antreten. Um dieses schwere Schicksal halbwegs zu verarbeiten, hab ich mir das ganze schön geredet, dass ich als Jungspund dann ja mal lustig die alten Herren aufmischen könnte (ähem). Weit gefehlt – meine Knochen sind älter als mein jugendliches Erscheinungsbild es glauben mag. Jedenfalls plagen mich seit dem Frankfurt Marathon nach wie vor Schienbeinschmerzen, so dass an Laufen (und gar im Wettkampf) nicht zu denken ist. Meine bescheidene Jahresbilanz listet dann auch gerade mal lächerliche 43km.Wie dem auch sei: Heute war einer meiner Lieblingsläufe: der Luisenturmlauf in Borgholzhausen. Nach dem Weihnachtscross schon der zweite, den ich nicht mitlaufen konnte. 🙁 Aber als fotografierender Zuschauer wollte ich mir das ganze dennoch nicht entgehen lassen und schwang mich früh morgens bei Minusgraden auf mein Rennrad (Jahresbilanz hier immerhin schon stolze 800km!) und fuhr gen Borgholzhausen. Bei Kaiserwetter durfte ich dann einem schönen Lauf teilhaben, neben Start und Ziel stand ich noch an zwei anderen Stellen. Die gesammelten Werke dürft ihr unten bewundern.

6 Antworten auf „Luisenturmlauf 2011 – dieses mal nur als Zuschauer…“

  1. Hi Lajos,

    tolle Fotos, kannst du mir die beiden, wo ich drauf bin zuschicken?

    Das Foto von Markus Biel ist ja der Hammer, was für ein Oberschenkel.

    Gibts bei dir Fortschritte mit dem Schienenbein?

    Viele Grüße
    Heiko

  2. Hallo Heiko,
    Fotos laufen gerade durch. [update]Fotos würden durchlaufen, wenn web.de nicht diese nervige Speicherplatzbeschränkung hätte…[/update]
    Schienbeinfortschritte gibt es keine, außer, dass ich am Nachmittag ausnahmsweise mal 2 Stunden gelaufen bin. Keine starken Schmerzen, aber auch nicht o.k. Denke aber, dass ich den Hermann mitlaufen kann und bis dahin vielleicht noch 3-4x laufen gehe.
    Viele Grüße
    Lajos

  3. Hi Lajos,

    vielen Dank für die Fotos, ich kann mir kein ordentliches Postfach leisten 😉

    Dann sehen wir uns ja spätestens am Denkmal. Was hast du eigentlich dieses Jahr an Wettkämpfen noch so vor?

    Viele Grüße
    Heiko

  4. Teil2 der Fotos läuft nun durch… 😉
    Wettkampfplanung ist mit der Schienbeinsache auf Eis gelegt. Von einer Langdistanz werde ich mich aber wohl verabschieden. Ob ich in Harsewinkel eine Mitteldistanz mache, überlege ich mir nach dem Hermann. Und Sprint- oder vielleicht auch Kurzdistanzen werden eh spontan entschieden.
    Ansonsten gibt es ja noch die Langzeitziele 10km in sub40 und auch meine Marathonzeit ist ggf. noch ausbaufähig. Beides aber wie immer erst in Richtung Herbst. Sofern das dieses Jahr überhaupt möglich ist…

  5. Danke, ich wollte evtl den legendären Bielefeld Marathon laufen, das ist ja eine Veranstaltung, an der jeder Läufer einmal im Leben teilgenommen haben muss….weiterhin gute Besserung.

  6. Der Marathon in Bielefeld steht als evtl-Option auf dem Plan. Ist aber sicher keine Bestzeitenstrecke, außerdem bin ich ja Freund von vielen Zuschauern und Teilnehmern.
    Entzündung: In Quarks&Co. (29.03.2011) hieß es dazu in Zusammenhang mit Ultraläufern übrigens:

    Entzündungen? Einfach weiterlaufen!
    Schon auf den ersten 1.000 Kilometern konnten die Mediziner Erstaunliches beobachten. Wie erwartet bekamen einige Läufer Probleme mit Muskeln und Sehnen an den Beinen. Vor allem Entzündungen an Waden, Schienbein und Achillessehnen plagten die Teilnehmer. Doch kaum jemand stieg aus dem Lauf aus. Hier zeigte sich, dass die Extremläufer eine überdurchschnittliche Schmerztoleranz haben. Darauf hatten schon Tests vor dem Start hingewiesen. Doch überrascht waren die Ärzte, dass die Entzündungen bei den meisten nach einigen Tagen wieder zurückgingen und schließlich ganz verschwanden – und das, obwohl sie weiterhin rund 70 Kilometer am Tag zurücklegten. Im Training und anderen Wettkämpfen hatten die Läufer offensichtlich gelernt, sich so einzuschätzen, dass eine Reduktion des Tempos ausreichte, um ihrem Körper genug Spielraum zur Regeneration zu geben. Im Verlauf des Rennens fielen später dann auch häufiger genau die Läufer aus, die ihre Schmerzen mit Medikamenten bekämpft hatten, anstatt das Tempo zu drosseln. (Quelle: WDR)

    – Ich glaub, das versuche ich auch einfach mal so… 😉

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